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Kurzzeitpflege entsteht in Crivitzer Klinik

Entlastung für Angehörige im ländlichen Bereich / Sozialministerium fördert Vorhaben mit 1,54 Millionen Euro 

Positive Nachrichten aus dem LUP-Klinikum am Crivitzer See: Bis Ende des Jahres soll hier eine Kurzzeitpflege mit 16 Plätzen entstehen. Sozialministerin Stefanie Drese übergab persönlich einen Fördermittelbescheid in Höhe von 1,54 Millionen Euro an Klinikchef Alexander M.Gross, um dieses wichtige Vorhaben zu realisieren. „Die Kurzzeitpflege entlastet vor allem Angehörige, wenn für einen überschaubaren Zeitraum eine professionelle Begleitung Pflegebedürftiger notwendig wird“, sagt der Geschäftsführer der LUP-Kliniken. Dieses neue Angebot passe sehr gut zur Spezialisierung, welche das LUP-Klinikum am Crivitzer See im Rahmen notwendiger Veränderungen anstrebt. „Wir sind sehr dankbar für diese Unterstützung, um dem Klinik-Standort Crivitz für die Zukunft zu stärken. Immerhin entstehen hier auch 20 Arbeitsplätze.“
Sozialministerin Drese betont: „Mit der Krankenhausreform haben wir die Chance, das Standort in Crivitz als sektorenübergreifendes Versorgungszentrum mit einer Spezialisierung im Bereich der Altersmedizin zu positionieren. Das bildet die Bedarfe vor Ort deutlich besser ab und bedeutet, dass wir das Klinikum nachhaltiger und in Zeiten des demographischen Wandels vor allem auch zukunftssicherer aufstellen können. Die neue Kurzzeitpflege ergänzt dieses Konzept hervorragend“, so die Ministerin.
„Der Aufbau einer Kurzzeitpflege im LUP-Klinikum am Crivitzer See zeigt: Wir halten Wort und den Krankenhaus-Standort Crivitz am Leben. Als Träger unterstützen wir zukunftsfähige Konzepte, die sowohl zu einer guten medizinischen Versorgung als auch pflegerischen Begleitung im ländlichen Raum beitragen“, unterstreicht Landrat Stefan Sternberg. Auch wenn die Flure im großen Haus der LUP-Kliniken mittlerweile von Crivitz bis Hagenow reichen – die Transformation greift und wirke sich positiv auf die Versorgung im ländlichen räum aus, so der Landrat.

 

Foto: LUP-Kiniken

Ein schöner Moment in Crivitz: Sozialministerin Stefanie Drese überreicht den Fördermittelbescheid an Klinikchef Alexander M. Gross.