04.07.2019

Was tun, wenn die großen Gelenke schmerzen

Hohe Patientenzufriedenheit mit Kunstgelenken nach OP im MEDICLIN Krankenhaus am Crivitzer See –

von Krankenkassen geforderte Mindesteingriffe bei weitem übertroffen


Mit zunehmenden Lebensalter kommt es häufig zu immer wiederkehrenden Schmerzen im Bereich der großen Gelenke, dem Hüft-, Knie- und Schultergelenk. Ursache hierfür ist meist der zunehmende Verschleiß des Gelenkknorpels – die Arthrose. Zunächst unterschwellig und nicht dauerhaft, entwickelt sich im weiteren Verlauf ein permanenter Schmerz verbunden mit einer fortschreitenden Bewegungseinschränkung.

Die Patienten belastet, soweit das Hüft- und Kniegelenk betroffen sind, besonders die eingeschränkte Gehstrecke. Denn damit ist ein zunehmender Verlust sozialer Kontakte verbunden, da viele Aktivitäten des Alltags nur schwierig oder gar nicht mehr bewältigt werden können: Sei es das Treffen mit Freunden, ein geselliges Beisammensein oder die Tanzveranstaltung. Da der Verschleiß des Gelenkknorpels meist über einen langen Zeitraum fortschreitet, sind zunächst konservative Therapiemaßnahmen sinnvoll und zeigen auch Wirkung. Dabei stehen insbesondere Krankengymnastik und physikalische Maßnahmen im Vordergrund. Diese werden häufig begleitet von einer medikamentösen Therapie, die sowohl lokal auf die Haut aufgetragen, als auch in Tablettenform oder in Form von Spritzen in das Gelenk vorgenommen werden kann. Aber auch sogenannte komplementäre Therapien wie Blutegelanwendungen oder Schröpfen können hilfreich sein. Welche einzelne Therapieform für den Betroffenen infrage kommt, sollten Arzt und Patient individuell miteinander abstimmen.

Wenn die konservative Therapie nicht hilft

Bringt die gewählte konservative Therapie jedoch keine Linderung der Beschwerden, stehen operative Methoden zur Verfügung, um dem Patienten die gewünschte Mobilität zurückzubringen. Dabei unterscheidet der Operateur verschiedene Stadien der Arthrose, um die optimale operative Therapie zu wählen. Sollte der Verschleiß zu weit fortgeschritten sein, kommt meist nur noch ein Kunstgelenk infrage. Diese Operationen sind, allen Unkenrufen zum Trotz, eine einmalige Erfolgsgeschichte, führen sie doch zu einer Lebensqualität, die der Patient vorher nicht mehr kannte. Natürlich bestehen auch bei diesen Eingriffen Operations- und Narkoserisiken, über die der Patient im Vorfeld umfassend aufgeklärt wird. Diese treten aber in der heutigen Zeit dank der optimierten Behandlungsabläufe nur noch sehr selten auf.

Das Endoprothetikzentrum Crivitz zählt bei diesen Eingriffen zu den führenden Kliniken in Mecklenburg. Und zwar nicht nur bei der Häufigkeit des Eingriffes, sondern insbesondere bei der Patientenzufriedenheit, die die Krankenkassen und die Bertelsmann Stiftung regelmäßig ermitteln. Hier werden konstant Werte deutlich über 90 Prozent erreicht, weit mehr, als im Bundesdurchschnitt. So liegt die Weiterempfehlungsrate bei künstlichen Hüft- und Kniegelenken bei 92 Prozent, womit die Crivitzer Klinik Spitzenreiter aller Kliniken in Mecklenburg ist. Möglich machen das die permanent hohen Versorgungszahlen: Nur im Schweriner Klinikum und in der Universität Rostock werden mehr Patienten mit einem Kunstgelenk versorgt. Dabei wird im MEDICLIN Krankenhaus am Crivitzer See beispielsweise die von den gesetzlichen Krankenkassen geforderte Mindestmenge bei künstlichen Kniegelenken von 50 Stück pro Jahr um mehr als das Dreifache übertroffen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 332 Patienten mit einem künstlichen Gelenk an Knie, Hüfte oder Schulter versorgt (2017: 325, 2016: 333).

Große Erfahrung in der Implantation von Kunstgelenken

Diese Operationen führen in Crivitz zwei hauptverantwortliche Ärzte durch. Das sichert jedem Operateur ein hohes Maß an Erfahrung. Dabei werden ausschließlich hochmoderne, aber andererseits auch über viele Jahre bewährte Kunstgelenke verwendet. Zu welchem Gelenk der Operateur greift, entscheidet er individuell anhand der Voraussetzungen, die der Patient mitbringt. Bei der Vorstellung in der Indikationssprechstunde des MEDICLIN Krankenhauses am Crivitzer See werden diesbezüglich die Weichen gestellt. Bereits hier beginnt praktisch die Betreuung des Patienten. So wird unter anderem mit dem Patienten noch vor seinem stationären Aufenthalt die Rehabilitation nach der Operation abgesprochen und organisiert. Dies ist gerade deswegen wichtig, da sich die durchschnittliche Verweildauer in den deutschen Kliniken in den letzten Jahren immer weiter nach unten entwickelt hat. Ältere Patienten können zusätzlich, falls sinnvoll, im hauseigenen interdisziplinären Komplexbehandlungszentrum nachbetreut werden.

Hohe medizinische Qualität in familiärer Atmosphäre

Während des Krankenhausaufenthalts greifen viele Räder ineinander, die eine hochqualitative Behandlung der Patienten sichern. Dabei geht es nicht nur um die medizinisch-fachliche Betreuung, sondern auch um die notwendige menschliche Zuwendung. Auch aus diesem Grund loben viele Patienten die familiäre Atmosphäre im MEDICLIN Krankenhaus am Crivitzer See.
Operationen werden über die Indikationssprechstunde der Abteilung für Orthopädie und Chirurgie des MEDICLIN Krankenhauses am Crivitzer See organisiert. Hierzu werden Termine am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag sowie nach Vereinbarung vergeben.

Ekkehard Leipe
Chefarzt der Klinik für Chirurgie und Orthopädie